Der Weg des Buddha

 Vor ca 2500 Jahren lehrte der Buddha

d. h. der Erwachte in Indien den Weg der Meditation und Kontemplation. In unserer Zeit hat dieser Weg wieder viele Freunde gefunden. Bedeutende Lehrer, wie Sogyal Ringpoche, Thich Nhat Hanh oder Jack Kornfield sind mittlerweile einer großen Anzahl von Menschen bekannt. Die leicht zu erlernenden Methoden helfen, die eigene Mitte in einer geschäftigen Welt wiederzufinden und zu bewahren. Eine gute Möglichkeit, die Praxis zu erlernen und zu vertiefen, ist eine mehrtägige Klausur in einem Kloster. 

Klausuren (Retreats) im Benediktushof bei Würzburg:

Der Meditations-Weg zu sich selbst bedarf ständiger Übung und Kultivierung. Seit Jahrtausenden bewährt ist dabei der Rückzug in klösterliche Stille. Die Atmosphäre eines Klosters, gleich welcher konfessioneller Richtung, bietet eine besondere Form der Unterstützung und des “Gehalten-Seins”. Im Mittelpunkt dieses Kurses steht die “Vipassana”-Meditation. “Vipassana” bedeutet “Reines Beobachten” und gehört zu den ältesten Meditationstechniken die es gibt und die direkt vom Buddha vor 2500 Jahren gelehrt wurden.Wir verbringen die Tage in Stille, d. h. durchgängiges Schweigen und Eigenwahrnehmung: Wir beobachten Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen und richten unsere Achtsamkeit ständig auf unseren natürlichen Atemrhythmus. Dabei entstehen Augenblicke der Harmonie, Ruhe, des Friedens und der Gelassenheit.Der geregelte Ablauf enthält:

Sitzen in Stille
Meditatives Gehen
Körperwahrnehmung
Einzelgespräche mit dem Lehrer
Vorträge zu Meditation und Buddhismus

Der Buddhismus ist eine sehr tolerante und undogmatische Religion. Auch wer einen anderen Weg gefunden hat, Spiritualität zu leben, wird in diesen Tagen der Meditation wertvolle Erweiterungen der eigenen Praxis erfahren.

 

 

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